YouTube-Videos aufnehmen – 7 Hacks für Musiker
Du willst endlich deine Musik in die Welt hinausbringen, aber YouTube-Videos aufnehmen fühlt sich für dich an wie Raketenwissenschaft? Entspann dich, schnapp dir dein Instrument und dein Smartphone – wir knacken heute gemeinsam den Code für deinen ersten Upload, ohne dass du auch nur einen Euro für teures Equipment ausgibst.
Warum YouTube-Videos aufnehmen deine Karriere kickstartet 🚀
Ich weiß, was du denkst. „Ich bin Musiker, kein Kameramann.“ Aber lass mich dir eines sagen: Google und YouTube lieben Videos. Es ist nicht nur eine Spielerei, es ist der direkteste Draht zu deinen Fans. Hier sind die knallharten Vorteile, warum du sofort loslegen solltest:
- Sichtbarkeit im Turbo-Modus: Videos werden in den Suchergebnissen oft bevorzugt behandelt.
- Echte Verbindung: Nichts ist persönlicher als ein ungeschminkter Clip aus deinem Wohnzimmer.
- Content-Frische: Google liebt „frischen“ Content, und regelmäßige Uploads signalisieren genau das.
- Low Budget, High Impact: Du brauchst keine Crew, nur dein Talent.
- Multimedia-Bonus: Bilder und Videos senden wichtige Qualitätssignale an Suchmaschinen.
Musikvideo mit KI erstellen lassen

Vielleicht hast du gehört, dass KI (Künstliche Intelligenz) in der Kreativszene verpönt ist. „Das ist doch keine echte Kunst!“, schreien die Puristen. Ich sage: Blödsinn. Es ist ein Werkzeug. Und für uns Musiker ohne Budget ist es ein Geschenk des Himmels.
Du kannst heute mit minimalem Budget Musikvideos produzieren, die früher unbezahlbar gewesen wären. Der teuerste Teil – Crew, Location, Catering, Darsteller – fällt weg.
Wenn du irgendwann mehr willst als nur das Smartphone-Video, kannst du ein Musikvideo mit KI erstellen und dabei deine ganz eigene Welt erschaffen.
Wolltest du nicht auch schon immer mal auf einer Bühne im vollbesetzten Collosseum rocken? Bis das Wirklichkeit wird, vergehen wahrscheinlich noch ein paar Tage. Aber mit KI kannst du das schon heute haben.
Denn unser Partner Stadtshow biete eine konkurrenzlos günstige Videoproduktion an alle, die ein Musikvideo mit KI erstellen lassen wollen.
Hier kannst du dich bewerben: Musikvideo mit KI erstellen lassen.
1. Das Mindset: Dein Video ist eine WhatsApp an deinen besten Freund
Vergiss MTV. Vergiss Hochglanz. Vergiss 4K-Kino-Kameras. Das größte Hindernis beim YouTube-Videos aufnehmen ist nicht die Technik, sondern dein eigener Kopf. Wir Musiker neigen dazu, Perfektionisten zu sein. Wir hören den einen schiefen Ton, den sonst niemand bemerkt.
Stell dir vor, du schickst ein Video an deinen besten Kumpel, um ihm ein neues Riff zu zeigen. Würdest du dir Sorgen machen, ob das Licht perfekt ausgeleuchtet ist oder ob im Hintergrund eine Socke liegt? Nein. Du würdest einfach spielen. Genau das ist die Energie, die wir hier brauchen.
Merke: „Done is better than perfect.“ Die Leute wollen DICH sehen, authentisch und roh, keine überproduzierte Marionette.
Ein Video, das „echt“ wirkt, schafft Vertrauen. Und Vertrauen (oder „Trust“) ist ein massiver Faktor, um online wahrgenommen zu werden. Also, atme tief durch und drück den verdammten roten Knopf.
2. Die Technik: Warum dein Smartphone völlig ausreicht
Ich höre oft: „Aber ich brauche doch erst noch dieses 500-Euro-Mikrofon…“ – Stopp! Das ist nur eine Ausrede, um nicht anzufangen. Wenn du YouTube-Videos aufnehmen willst, hast du das beste Studio bereits in der Hosentasche.
Heutige Smartphones sind Wunderwerke der Technik. Für den Anfang, besonders für YouTube Shorts, ist die Qualität mehr als ausreichend.
Warum vertikal der neue Standard ist
Wir leben in einer mobilen Welt. Über die Hälfte aller Suchanfragen kommen von mobilen Geräten. Wenn du dein Smartphone vertikal hältst (9:16 Format), füllst du den ganzen Bildschirm deiner Zuschauer aus. Das schafft eine immersive Erfahrung, die bei horizontalen Videos auf dem Handy oft verloren geht.
Zudem pusht YouTube sein „Shorts“-Format aggressiv, um mit TikTok zu konkurrieren. Das ist deine Chance auf organische Reichweite, ohne einen Cent für Werbung auszugeben.
3. Der perfekte Ort: Licht und Ton für Lau
Du brauchst keine Softboxen, die dein Zimmer in eine Sauna verwandeln. Die beste Lichtquelle der Welt ist kostenlos: Das Fenster.
Der Fenster-Hack
Stell dich so hin, dass das Fenster vor dir ist. Das Tageslicht leuchtet dein Gesicht und dein Instrument weich und gleichmäßig aus.
- Falsch: Fenster im Rücken (du bist nur ein dunkler Schatten).
- Richtig: Fenster im Gesicht (du strahlst wie ein Superstar).
Der Ton-Check
Als Musiker ist der Ton natürlich heilig. Aber auch hier gilt: Keep it simple.
- Such dir einen Raum mit vielen Möbeln, Teppichen oder Vorhängen. Das schluckt den Hall. Das Badezimmer ist (meistens) der schlechteste Ort!
- Platziere das Handy nicht zu weit weg. Ein Meter Abstand ist oft der „Sweet Spot“, wo der Gesang und die Gitarre ausgewogen klingen.
- Achte darauf, dass du beim Halten des Handys nicht versehentlich das Mikrofon mit dem Finger zuhältst. Klingt banal, passiert mir aber immer noch. 🙈
4. Das Format: In der Kürze liegt die Würze
Wir zielen hier auf YouTube Shorts ab. Warum? Weil die Aufmerksamkeitsspanne der Menschen heutzutage kürzer ist als die eines Goldfischs auf Espresso. Du hast maximal 60 Sekunden.
YouTube-Videos aufnehmen im Short-Format:
Such dir die beste Stelle deines Songs aus. Den Refrain, das krasse Solo oder die emotionale Bridge.
- Kein langes Intro („Hallo, ich bin der XY und ich spiele heute…“).
- Fang direkt mit der Musik an. Bäm. Sofort rein.
- Nach 60 Sekunden ist Schluss. Das zwingt dich, auf den Punkt zu kommen.
Lange Artikel und Videos haben ihren Platz für Tiefe, aber für den schnellen Konsum und das Entdecken neuer Künstler sind kurze, knackige Happen unschlagbar.
5. Der Dreh: Die YouTube-App ist dein Schnittplatz
Du brauchst keine komplizierte Software wie Premiere Pro oder DaVinci Resolve zu lernen. Die YouTube-App selbst ist dein Werkzeugkasten.
So gehst du vor:
- Öffne die YouTube-App auf deinem Smartphone.
- Tippe unten auf das + (Plus-Symbol).
- Wähle „Kurzvideo erstellen“ (Create a Short).
- Lege dein Handy irgendwo stabil an (Bücherstapel, Kaffeetasse, Notenständer).
- Drücke den roten Aufnahmeknopf und spiel los!
Der Clipping-Trick
Das ist der wichtigste Hack für YouTube-Videos aufnehmen, die professioneller wirken: Niemand will sehen, wie du am Anfang fummelig den Aufnahmeknopf drückst und dann erst zur Gitarre greifst. Und niemand will sehen, wie du am Ende wieder zum Handy hechtest, um zu stoppen.
In der App kannst du nach der Aufnahme den Anfang und das Ende einfach „abschneiden“ (trimmen).
- Schneide alles weg, bis zum ersten Ton.
- Schneide alles weg, sobald der letzte Ton verklingt.
- Resultat: Ein flüssiger Performance-Clip ohne „Regie-Geweckel“.
6. Konstanz ist King: Der Algorithmus hat Hunger
Hier scheitern die meisten. Sie laden ein Video hoch, bekommen nur 12 Aufrufe und geben auf. Aber YouTube-Videos aufnehmen ist ein Marathon, kein Sprint.
Google und YouTube lieben es, wenn eine Seite oder ein Kanal regelmäßig aktualisiert wird. Die Frequenz von Updates spielt eine Rolle für die „Frische“ deines Contents.
Mein Rat an dich: Erwarte keinen viralen Hit. Erwarte nichts. Mach es zur Gewohnheit.
- Jeden Dienstagabend: 15 Minuten Zeit nehmen.
- Song spielen.
Betrachte es als dein visuelles Tagebuch. In einem Jahr wirst du zurückblicken und sehen, wie krass du dich verbessert hast – sowohl musikalisch als auch vor der Kamera. Google belohnt Seiten, die im Laufe der Zeit wachsen und „leben“.
Checkliste: Dein erster Upload in 10 Minuten 📝
Bist du bereit? Hier ist dein Schlachtplan. Hake es ab und fühl dich gut!
- [ ] Song-Passage auswählen (max. 60 Sek.).
- [ ] Fenster suchen (Licht von vorne!).
- [ ] Handy vertikal stabilisieren (Bücherstapel FTW).
- [ ] Flugmodus an (damit kein Anruf die Aufnahme killt).
- [ ] Aufnahme in der YouTube-App starten.
- [ ] Performance abliefern (Lächeln nicht vergessen!).
- [ ] Anfang und Ende trimmen (Clipping).
- [ ] Titel eingeben (z.B. „Mein neuer Song #Shorts“).
- [ ] Hochladen!
FAQ: Deine Ängste besiegt 🛡️
Muss ich meine Videos bearbeiten?
Nein! Für den Anfang reicht das einfache Trimmen (Start/Ende abschneiden) in der App völlig aus. Authentizität schlägt Hochglanz-Produktion.
Was, wenn ich Hass-Kommentare bekomme?
Ein Kommentar sagt nur etwas über den Kommentator aus – nicht über dich. Jede Interaktion, auch ein Kommentar, ist ein Signal für den Algorithmus. Nimm es sportlich oder moderiere die Kommentare am besten mit einer Frage, um weitere Kommentare für den Algorithmus zu provozieren wie z.B. “Kannst du das auch begründen? Warum denkst du, dass du das schreiben musst? Wie kommst du denn darauf?”
Darf ich Cover-Songs spielen?
Ja, aber YouTube wird die Werbeeinnahmen (falls du welche hast) wahrscheinlich an den Urheber ausschütten. Für Bekanntheit ist es aber super, da Leute oft nach Songtiteln suchen.
Brauche ich ein Intro?
Auf keinen Fall bei Shorts! Du hast keine Zeit zu verlieren. Starte sofort mit der Musik. Die „Dwell Time“ (Verweildauer) ist extrem wichtig, langweile niemanden.
Wie oft soll ich YouTube-Videos aufnehmen?
Lieber einmal die Woche konstant als fünfmal in einer Woche und dann zwei Monate gar nicht. Regelmäßigkeit signalisiert Google, dass dein Kanal lebt.
Fazit: Einfach machen, einfach sein!
Lass uns ehrlich sein: Du wirst deinen ersten Versuch, YouTube-Videos aufnehmen zu wollen, in zwei Jahren wahrscheinlich schrecklich finden. Und das ist gut so! Das bedeutet, du hast dich weiterentwickelt. Aber du kannst dich nicht weiterentwickeln, wenn du nie anfängst.
Deine Musik verdient es, gehört zu werden. Die Technik ist heute so demokratisiert wie noch nie. Ein Smartphone, ein Fenster, ein bisschen Mut – mehr brauchst du nicht. Sei kein Perfektionist, sei ein Macher. Deine Fans warten auf dich, nicht auf deine perfekte Ausleuchtung.
Zusammengefasst:
- 📱 Smartphone & Vertikal: Reicht völlig aus und trifft den Zeitgeist.
- ✂️ Clipping: Schneide das „Gefummel“ weg für einen pro Look.
- 🗓️ Konstanz: Poste regelmäßig, auch wenn es nicht perfekt ist.
Viel Erfolg! Armin B.

